Chicken Jambalaya: Würziges Reisgericht aus der US – Südstaaten – Küche

Für dieses Rezept geht es mal wieder ab über den großen Teich nach Nordamerika. Und dort in südliche Gefilde. Und zwar in den Bundesstaat Louisiana. Sehr berühmt für die Cajun Küche, die von französischstämmigen Siedlern eingeführt wurde. Das Gericht um das es sich dreht ist ein sogenanntes One-Pot-Gericht. Also: Hauptgericht und Beilagen befinden sich in einem Topf bzw. einer Pfanne. Es wird würzig, leicht scharf. Gemüse und Hühnchen sind auch mit von der Partie – beim Chicken Jambalaya…

 

Die Aussprache und Herkunft von diesem Gericht

Dscham-ba-laja – und, klappt es mit der Aussprache? Ist eigentlich gar nicht so kompliziert.

Jambalaya setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen. Zum eine wäre da „Jambon“ – das steht für Schinken (wir verwenden aber Speck). In der Wortmitte bekommen wir es mit „á la“ zu tun. Im Französischen steht dies für „nach Art“. Und das „Ya“ wird aus dem Afrikanischen beigesteuert und bedeutet Reis.

 

Jambalayas gibt es in verschiedensten Varianten

Wer nun denkt, dass das Jambalaya mit Hühnchenfleisch das einzig Wahre ist: Der liegt falsch. Es gibt unzählige Varianten von Jambalayas. Sehr leckere übrigens auch mit Meeresfrüchten. Schaut euch hierfür gerne auch mal in Kochbüchern oder dem Internet um. Oder werdet nach diesem Rezept einfach selbst kreativ.

 

Der Reis und das Küchengerät

Hier empfiehlt sich ein Langkornreis. Denn dieser ist körnig und locker. Wie wir ihn zum Beispiel auch vom Djuvec Reis her kennen. Bezüglich dem Küchengerät: Eine tiefe Pfanne eignet sich, aber das Gericht lässt sich auch in einem WOK zubereiten.

 

Die Veggie- Variante

Auch kein Problem! Einfach das Hühnchenfleisch mit ein wenig „Mehr“ an Gemüse ersetzen und anstelle der Hühnerbrühe eine Gemüsebrühe verwenden. Und schon gibt’s auch für Vegetarier ein leckeres Jambalaya.

 

Allgemeine Informationen:

 

Portionen: 8

Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Zubereitungszeit: 30 Minuten

 

 

Zutaten:

 

1 EL Schweineschmalz (Alternativ Pflanzenöl)

800 ml Hühnerbrühe

750 g Hühnerbrust

300 g geräucherten Speck

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

300 g geräucherten Speck

150 g Chorizo (oder eine andere geräucherte Schweinswurst)

1 Frühlingszwiebel

1 Paprika

1 Lorbeerblatt

1 Stange Staudensellerie

300 Reis (Langkorn)

100 g stückige Tomaten

1 TL Geräuchertes Paprikapulver

0,5 TL Cayennepfeffer

1 TL Thymian

1 EL Tabascosauce (oder Chilisauce)

1 TL Oregano

Meersalz nach Geschmack

 

 

Zubereitung:

 

  1. Zuerst wird die Hühnerbrust in Würfel geschnitten, circa Gulasch-Größe. Sodann die Wurst der Länge nach halbieren und ebenfalls in Scheiben schneiden.
  2. Nun den Speck, die Zwiebeln, den Knoblauch als auch das restliche Gemüse in Würfel bzw. in Ringe schneiden.
  3. Schweineschmalz erhitzen und Speck darin auslassen. Dann den Knoblauch und die Zwiebeln zugeben und anbraten. Ebenso die klein geschnittene Wurst. Danach das restliche Gemüse beigeben und auch kurz anbraten.
  4. Den Langkornreis untermischen und ebenfalls etwas rösten. Dann die Hühnerbrust dazu geben und leicht garen lassen.
  5. Letztlich die gestückelten Tomaten, die Tabascosoße sowie die Gewürze in die Pfanne geben. Mit Hühnerbrühe aufgießen.
  6. Die Hitze jetzt zurückschalten und das Chicken Jambalaya (bei geschlossenem Deckel) circa 15 Minuten köcheln lassen. Sobald der Reis weichgekocht ist und die Flüssigkeit sich reduziert hat, ist das Gericht fertig.

Pumpkin Cheesecake – der Herbstkuchen

Ja, richtig gehört: Es gibt einen Pumpkin Cheesecake. Also einen Kürbis Käsekuchen. Die meisten werden beim Käsekuchen an den sehr berühmten New York Cheesecake denken. Oder an Eigenkreationen wie einen Blackberry Cheesecake mit Brombeeren. Aber auch der Pumpkin Cheesecake hat definitiv seine Daseinsberechtigung: er ist einfach zu backen, schmeckt süßlich, saftig und bietet Platz für individuelle Topping-Möglichkeiten. Und ist mal eine andere Verwertungsmöglichkeit für Kürbis als die allseits bekannte Kürbissuppe.

Der Kürbis:

Hier schnappen wir uns natürlich einen Hokkaido Kürbis. Dieser ist ja bekanntlich eher festerer Natur, weshalb man ihn „weich bekommen“ muss, bevor er püriert werden kann. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Kochen oder Backen (klappt auch auf dem Grill).  Und bitte die Schale nicht

entfernen! Diese kann mit verwertet werden und gibt dem Kuchen später auch noch eine schöne Farbstruktur.

Die Gewürze:

Wir bewegen uns zwar noch nicht direkt auf Weihnachten zu, aber die Tage werden merklich kürzer. Lebkuchen backen und Glühwein machen stehen zwar noch nicht an, aber: der Herbst steht unausweichlich ins Haus. Darum läuten Zimt, Ingwer und Kurkuma schon ein wenig die herbstliche Phase ein. Ein Ausprobieren anderer Gewürze ist selbstverständlich nicht verboten.

Das Topping:

Hier gibt’s verschiedene Möglichkeiten. In diesem Rezept wurden nur Sahnehäubchen auf den äußeren Rand des Kuchens platziert. Und darauf gebrannte Walnüsse gesteckt. Wer möchte kann aber auch durchaus einen Guss seiner Wahl zaubern.

Besonderer Hinweis für mehr „Saftigkeit“:

Beim Verrühren der Zutaten bitte drauf achten, dass sich nicht zu viel Luft untermischt. Sonst besteht die Gefahr, dass der Cheesecake etwas von seiner typisch cremigen Konsistenz einbüßt.

 

 

 

Allgemeine Informationen:

 

Portionen: 12

Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Zubereitungszeit: 90 Minuten

 

 

Zutaten:

 

Zutaten für den Boden

  • 200 g Löffelbiskuit
  • 100 g Butter

Zutaten für die Füllung

  • 250 g Kürbis (Hokkaido)
  • 600 g Frischkäse
  • 400 g saure Sahne
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 TL Zimt
  • 0,5 TL Ingwer
  • 0,5 TL Kurkuma
  • 1 Prise Muskat

 

 

Zubereitung:

 

  1. Den Hokkaido Kürbis entkernen, in grobe Stückeschneiden und in etwas Wasser kochen, bis er weich geworden ist.
  2. Den weichen Hokkaido Kürbis fein pürieren.
  3. Die Butter zum Schmelzen bringen.
  4. Die Löffelbiskuite in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zu Krümeln schlagen.
  5. Die Butter unter die Krümel rühren und auf einer gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Springform verteilen und etwas andrücken.
  6. Saure Sahne, Frischkäse, Zucker, Eier und Speisestärke miteinander verrühren.
  7. In die Hälfte der Masse das Kürbismuss und die Gewürze rühren.
  8. Nun zuerst die orange Füllung und dann die weiße Füllung auf dem Boden verteilen. Wer möchte, kann mit einem Holzstäbchen Schlieren hineinziehen.
  9. Den Käsekuchen bei 150 Grad zirka 1 Stunde, bis 1,5 Stunden am Grill oder im Backofen backen. Der Kuchen sollte hell bleiben.