Pumpkin Cheesecake – der Herbstkuchen

Ja, richtig gehört: Es gibt einen Pumpkin Cheesecake. Also einen Kürbis Käsekuchen. Die meisten werden beim Käsekuchen an den sehr berühmten New York Cheesecake denken. Oder an Eigenkreationen wie einen Blackberry Cheesecake mit Brombeeren. Aber auch der Pumpkin Cheesecake hat definitiv seine Daseinsberechtigung: er ist einfach zu backen, schmeckt süßlich, saftig und bietet Platz für individuelle Topping-Möglichkeiten. Und ist mal eine andere Verwertungsmöglichkeit für Kürbis als die allseits bekannte Kürbissuppe.

Der Kürbis:

Hier schnappen wir uns natürlich einen Hokkaido Kürbis. Dieser ist ja bekanntlich eher festerer Natur, weshalb man ihn „weich bekommen“ muss, bevor er püriert werden kann. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Kochen oder Backen (klappt auch auf dem Grill).  Und bitte die Schale nicht

entfernen! Diese kann mit verwertet werden und gibt dem Kuchen später auch noch eine schöne Farbstruktur.

Die Gewürze:

Wir bewegen uns zwar noch nicht direkt auf Weihnachten zu, aber die Tage werden merklich kürzer. Lebkuchen backen und Glühwein machen stehen zwar noch nicht an, aber: der Herbst steht unausweichlich ins Haus. Darum läuten Zimt, Ingwer und Kurkuma schon ein wenig die herbstliche Phase ein. Ein Ausprobieren anderer Gewürze ist selbstverständlich nicht verboten.

Das Topping:

Hier gibt’s verschiedene Möglichkeiten. In diesem Rezept wurden nur Sahnehäubchen auf den äußeren Rand des Kuchens platziert. Und darauf gebrannte Walnüsse gesteckt. Wer möchte kann aber auch durchaus einen Guss seiner Wahl zaubern.

Besonderer Hinweis für mehr „Saftigkeit“:

Beim Verrühren der Zutaten bitte drauf achten, dass sich nicht zu viel Luft untermischt. Sonst besteht die Gefahr, dass der Cheesecake etwas von seiner typisch cremigen Konsistenz einbüßt.

 

 

 

Allgemeine Informationen:

 

Portionen: 12

Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Zubereitungszeit: 90 Minuten

 

 

Zutaten:

 

Zutaten für den Boden

  • 200 g Löffelbiskuit
  • 100 g Butter

Zutaten für die Füllung

  • 250 g Kürbis (Hokkaido)
  • 600 g Frischkäse
  • 400 g saure Sahne
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 TL Zimt
  • 0,5 TL Ingwer
  • 0,5 TL Kurkuma
  • 1 Prise Muskat

 

 

Zubereitung:

 

  1. Den Hokkaido Kürbis entkernen, in grobe Stückeschneiden und in etwas Wasser kochen, bis er weich geworden ist.
  2. Den weichen Hokkaido Kürbis fein pürieren.
  3. Die Butter zum Schmelzen bringen.
  4. Die Löffelbiskuite in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zu Krümeln schlagen.
  5. Die Butter unter die Krümel rühren und auf einer gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Springform verteilen und etwas andrücken.
  6. Saure Sahne, Frischkäse, Zucker, Eier und Speisestärke miteinander verrühren.
  7. In die Hälfte der Masse das Kürbismuss und die Gewürze rühren.
  8. Nun zuerst die orange Füllung und dann die weiße Füllung auf dem Boden verteilen. Wer möchte, kann mit einem Holzstäbchen Schlieren hineinziehen.
  9. Den Käsekuchen bei 150 Grad zirka 1 Stunde, bis 1,5 Stunden am Grill oder im Backofen backen. Der Kuchen sollte hell bleiben.